DOG pura – Industrieaussteller

Einbindung unserer Industriepartner

Neben der wachsenden Bedeutung der Digitalisierung gewinnt das Thema Nachhaltigkeit zunehmend an Bedeutung. Deshalb werden die DOG und Interplan sich diesem wichtigen Thema verstärkt widmen.

Im Folgenden geben wir Ihnen einen Überblick über die bisher erreichten Erfolge, sowie zukünftige Ansätze und Visionen.

Pfizer

Seit Jahren wird das Thema Nachhaltigkeit bei Pfizer großgeschrieben. Dafür setzen wir zahlreiche Aktivitäten in den Bereichen Unternehmen, Mitarbeiter, Umwelt und Gesellschaft um. Auch auf Kongressen und Veranstaltungen strengen wir Bemühungen an, um nachhaltig zu agieren und die Umwelt zu schonen. Auf dem DOG 2019 wurden daher folgende Maßnahmen umgesetzt:

Catering: Verzicht auf Wegwerfgeschirr; es wurde wiederverwendbares Geschirr u.a. Tassen verwendet und so Müll eingespart

Kommunikationsmaterialien: Auf eine umfassende Auslage von Broschüren und Flyern wurde verzichtet. Einige Mustermaterialien lagen vor Ort aus, den Großteil unserer Materialien stellen wir digital über unsere Website www.pfizerpro.de zur Verfügung.

medways e.V.

medways e. V. – der Branchenverband für Medizintechnik & Biotechnologie in Thüringen – engagiert sich bereits seit vielen Jahren für einen effizienteren und ökologisch möglichst nachhaltigen Messeauftritt, im Großen wie im Kleinen:

Ganz grundsätzlich, „im Großen“, verfolgen wir seit jeher das Konzept des Gemeinschaftsstandes. Das heißt, wir bündeln unsere Ressourcen, indem wir für fünf bis sechs Aussteller – aktuell sind dies Jen-Ophthalmo, Imedos Systems GmbH, HS DOMS GmbH, zollsoft GmbH, Afidera GmbH und EYEFOX UG (haftungsbeschränkt) und medways e.V. – eine repräsentative Messefläche realisieren, die von uns allen gemeinschaftlich genutzt wird.

In den unterschiedlichsten Bereichen – von der Stand-Planung, über den Messebau und die Logistik, bis hin zum Messealltag vor Ort – greifen wir auf nachhaltigere Alternativen zurück, und hoffen, damit einen kleinen, aber wichtigen Beitrag zur „grünen DOG“ leisten zu können:

Catering: Mehrweg, Fair Trade, Regional
Wir nutzen Mehrweggläser; wenn keine Küchenversorgung mit Wasser möglich ist, verwenden wir Pappbecher, die personalisiert und dadurch wiederverwendet werden können. Snacks werden in Kahla-Porzellangeschirr serviert. Unsere frischen Kaffeebohnen sind Fair Trade-Bohnen (durch das Fair Trade-Label wird sichergestellt, dass Geld in Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel und alternative Anbaumethoden fließt und Bauernfamilien, die ihre Ernte an Kaffeerost verloren haben, gezielt unterstützt werden. Das globale Netzwerk Fair Trade ist also auch als Partner in Notsituationen zu verstehen.) Die Versorgung mit Getränken erfolgt im Mehrwegflaschensystem, so dass die leeren Flaschen wieder dem Kreislauf zugeführt werden und mehrfach befüllt werden können. Die Verwendung von Kondensmilchblistern stellen wir 2020 ein und greifen stattdessen auf Milch in Glasflaschen zurück.

Küchenausstattung: eine für alle
In unserer Gemeinschaftsküche werden die Geräte wie der Kühlschrank und die Kaffeemaschine von allen Ausstellern genutzt, um Energie und Material zu sparen. Ab sofort werden wir zudem unsere Mülltrennung am Stand noch gezielter verfolgen, um Wertstoffe dem Recyclingkreislauf zuführen zu können.

Transport: Mitfahrgemeinschaft für Messegüter
Wir organisieren einen gemeinsamen Transport der Messegüter aller sechs Aussteller. So wird für den Transport nur ein Fahrzeug gebraucht, und unsere Aussteller können zur Anreise öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Damit möchten wir die Emissionen von schädlichen Gasen möglichst gering
halten. Die von uns verwendeten Kartons sind Originalverpackungen, die wir für jede Messe wiederverwenden. Umverpackungen, wie Luftpolsterfolien oder Gurte zur Stabilisierung werden ebenso wiederverwandt.

Digitale Werbung
Einladungen zur Messe werden von unseren Ausstellern durch Emails an ihre Kunden versandt, und in großen Teilen wird gänzlich auf den Brief in Papierform verzichtet. Für Werbeflyer werden wir unsere Besucher auf digitale Medien verweisen, um die Anzahl der gedruckten, einmal verwendbaren Papierwaren zu reduzieren.

Messebau: Langfristige und wiederverwendbare Konzepte
Ein weiteres großes Thema ist für uns die Wiederverwendbarkeit unserer Messematerialien. Wir bespielen mit unseren Gemeinschaftsständen mehrere Messen pro Jahr und nutzen für jeden Auftritt dieselben bedruckten Wände, Banner und Leuchtstelen. Aufgrund der kombinierbaren unterschiedlichen Breiten der Messebau-Elemente können wir die verschiedenen Standgrößen je Messestandort realisieren. Daher planen wir die Konzepte und Drucke für unsere Aussteller Messe-übergreifend für das gesamte Jahr im Voraus; manchmal überdauern die Konzepte sogar länger oder werden mittels kleinen Aufklebern inhaltlich lediglich korrigiert, anstatt eine gesamte Wand neu zu bedrucken. Unsere Messemöbel sind Mietmöbel, die nicht nur von unseren, sondern natürlich auch von anderen Ausstellern über den Messebau bezogen und wiederverwendet werden können. Zudem nutzen wir einen gemeinsamen Messebauer für alle Aussteller auf dem Thüringer Gemeinschaftsstand, um Transportwege, Emissionen, Personal- und Abstimmungsaufwand sowie Ressourcen so gering wie möglich zu halten. 

In Summe möchten wir mit unseren Initiativen den bewussteren und nachhaltigeren Umgang im Rahmen unserer Messe- Veranstaltungen forcieren, und wir sind sehr dankbar, dabei auf die engagierte Unterstützung unserer Aussteller zählen zu können: Jen-Ophthalmo, Imedos Systems GmbH, HS DOMS GmbH, zollsoft GmbH, Afidera GmbH und EYEFOX UG (haftungsbeschränkt)